Lay-Filaments PORO-LAY LAYFELT 1,75 mm 0,25 kg
Experten-Check Ehrliche Einschätzung aus unserem Team
- Sinnvoll vor allem für Filter, Membranen und poröse Funktionsteile - für normale Gehäuse- oder Deko-Drucke ist das Material die falsche Wahl.
- Vor dem Kauf einplanen: Das Bauteil ist erst nach 1 bis 4 Tagen Wasserbad wirklich flexibel, schnelle Ergebnisse sind damit nicht möglich.
- Der Hersteller deklariert die PORO-LAY-Serie selbst als experimentell - mit etwas Parametertuning zwischen 225 und 235 Grad sollte man rechnen.
Persönliche Beratung von echten Machern aus Tuttlingen.
PORO-LAY LAYFELT – mikroporös nach dem Wässern
LAY-FELT aus der PORO-LAY-Serie von Kai Parthy ist ein experimentelles Filament mit 1,75 mm Durchmesser in der 0,25-kg-Packung. Es besteht aus einem gummiartigen Elastomer-Polymer und einem wasserlöslichen PVA-Anteil: Direkt nach dem Druck ist das Objekt fest und steif, nach dem Wässern bleibt nur das mikroporöse, filzartig-flexible Polymergerüst übrig. Gedacht ist das Material für Filter, Membranen und semipermeable Bauteile, die sich mit klassischen Filamenten nicht umsetzen lassen.
Auf einen Blick – Deine Vorteile:
- Mikroporöse Struktur: Die Poren liegen im Mikrometerbereich und sind mit bloßem Auge nicht sichtbar – Basis für Filter- und Membrananwendungen direkt aus dem Drucker.
- Ohne Heizbett druckbar: Laut Hersteller ist kein beheiztes Druckbett nötig und der Verzug liegt nahe null, das Material eignet sich also auch für einfache RepRap-Maschinen.
- Steuerbare Flexibilität: Wie weich das Teil wird, bestimmst Du über die Wässerungsdauer – volle Elastizität nach 1 bis 4 Tagen im Leitungswasser.
- Füllbar und funktionalisierbar: Die Poren lassen sich nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Öl-Emulsionen, Glycerin, Tinte oder Salzlösungen tränken.
- Nachbearbeitbar: Nach dem Trocknen sind die Objekte heißsiegelbar und lassen sich zu größeren Baugruppen verbinden.
Drucktemperatur und Einstellungen
Empfohlen wird ein Druckbereich von 225 bis 235 °C; je nach Maschine kann eine Anpassung in 5-°C-Schritten nötig sein. Für kurze Wässerungszeiten sollten Wandstärke und Füllgrad bewusst niedrig gehalten werden.
Vom steifen Druck zum elastischen Bauteil
Der frische Druck wirkt hart und unnachgiebig – erst das Wasserbad löst den PVA-Anteil heraus. Nach 1 bis 4 Tagen ist das Bauteil durchgehend porös und gummiartig weich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich das gedruckte Teil wirklich wässern?
Ja, wenn Du die poröse und flexible Struktur willst. Ohne Wasserbad bleibt der PVA-Anteil im Bauteil und das Objekt bleibt steif.
Brauche ich ein beheiztes Druckbett oder einen speziellen Drucker?
Nach Herstellerangabe lässt sich LAY-FELT ohne Heizbett auf handelsüblichen Heimdruckern verarbeiten. Ein Direktantrieb ist beim Umgang mit weichen bzw. ungewöhnlichen Filamenten generell von Vorteil.
Für wen ist dieses Filament gedacht?
Für Anwender mit Druckerfahrung, die gezielt Filter, Membranen oder filzartig-elastische Funktionsteile herstellen wollen. Die PORO-LAY-Reihe ist ausdrücklich für den experimentellen Einsatz konzipiert.
Technische Daten
Datenblatt · HerstellerangabenPhysisch & Gehäuse
| Gewicht | 283 g |
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Garantie & Gewährleistung
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